Zahlungen · 7. Juli 2026 · 7 Min. Lesezeit
QR Order & Pay Anbieter in Deutschland im Vergleich (2026): EasyZahl, orderbird, DISH, Lightspeed, SumUp, sunday
Sechs Systeme lassen Gäste in Deutschland per QR-Code bestellen und zahlen - mit sehr unterschiedlichen Preismodellen. Ein ehrlicher Vergleich von Monatsgebühren, Kosten pro Bestellung, Verträgen und Funktionen.
Wer heute ein Restaurant oder eine Bar in Deutschland führt, kommt am Thema QR-Bestellung und -Bezahlung kaum noch vorbei - es wird schnell zum Standard. Die Systeme dahinter unterscheiden sich aber enorm darin, was sie kosten und was sie können. Hier ein ehrlicher Blick auf die sechs Anbieter, die deutsche Betriebe am häufigsten vergleichen - auf Basis der öffentlichen Preislisten, Stand Juli 2026. Prüfe vor der Entscheidung immer die aktuelle Preisliste des Anbieters.
orderbird ist der Berliner Kassen-Veteran: eine ausgereifte iPad-Kasse mit zertifizierter TSE und eigener Zahlungshardware. Laut öffentlicher Preisliste starten die Pakete bei rund 89,90 EUR pro Monat plus etwa 1,75% pro Kartenzahlung, üblicherweise mit 12-36 Monaten Vertragslaufzeit und Hardwarekosten obendrauf. QR-Bestellung und digitale Karte sind Add-ons. Eine solide, bewährte Wahl, wenn du klassische Kassen-Hardware willst und lange Verträge dich nicht schrecken.
DISH, die Metro-Tochter, bietet Module wie DISH Order (rund 49 EUR/Monat) und DISH Reservation (rund 39 EUR/Monat) mit festen Monatsgebühren statt Anteilen pro Bestellung, meist mit längeren Laufzeiten. Wer ohnehin bei Metro einkauft, profitiert vom Ökosystem - der Preis dafür sind Fixkosten, egal ob der Gastraum voll oder leer ist.
Lightspeed ist das internationale Schwergewicht: Pläne von etwa 49 EUR/Monat (Starter) bis 189 EUR/Monat (Pro), Zahlungsabwicklung um 1,4-2,6%, dafür ein sehr tiefer Funktionsumfang - Inventar, Multi-Standort, Analytics. QR-Bestellung am Tisch ist ein Add-on, nicht der Kern. Mächtig, aber diese Macht kostet monatlich.
SumUp kommt aus der Kartenleser-Welt: Das Order-&-Pay-Produkt hat keine Monatsgebühr und nimmt rund 2,5% pro Transaktion. Wirklich einfach zu starten - aber es ist zuerst ein Payment-Produkt: Küchen-Display, Reservierungen, Inventar und Teamverwaltung gehören nicht zum Paket.
sunday, das QR-Payment-Startup der Big-Mamma-Gründer, konzentriert sich auf das Bezahlen am Tisch mit Trinkgeld- und Bewertungs-Prompts, mit veröffentlichten Plänen ab etwa 49 USD/Monat plus Nutzungsgebühren. Starkes Gästeerlebnis; Monatsgebühr und Vertragsbedingungen sind das Gegengewicht.
EasyZahl geht einen anderen Weg: gar keine Monatsgebühr, keine Einrichtungsgebühr, kein Vertrags-Lock-in. Die Plattform verdient nur einen kleinen Anteil, wenn ein Gast wirklich zahlt - maximal 0,50 EUR pro bezahlter Bestellung (plus übliche Stripe-Gebühren). Dafür gibt es das komplette System statt einer Modulliste: QR-Bestellung mit Split Payment nach Position oder Betrag, POS-Modus, Küchen-Display, Reservierungen mit Anzahlung, GoBD-konforme Rechnungen, Inventar, Schichtplanung und Zeiterfassung - mit einer Karte, die die KI in 10 Sprachen übersetzt. Das Onboarding dauert Minuten: gedruckte Karte fotografieren, der KI-Menü-Scan tippt sie ab.
Was passt zu dir? Wer klassische Kassen-Hardware mit lokalen Supportverträgen will, ist bei orderbird gut aufgehoben. Wer im Metro-Ökosystem lebt, für den ist DISH bequem. Wer als Multi-Standort-Gruppe komplexes Inventar braucht, für den kann Lightspeeds Tiefe den Preis rechtfertigen. Wenn dein Ziel aber die einfachste Rechnung ist - nichts zahlen, wenn das Restaurant ruhig ist, ein paar Cent, wenn Gäste zahlen, und Bestellung, Split Payment, Küche, Reservierungen und Team-Tools in einem System - dann ist das genau die Lücke, für die EasyZahl gebaut wurde. Du kannst kostenlos auf easyzahl.de starten und noch am selben Nachmittag live sein.
EasyZahl Team